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Nicht wissen ist keine Sünde


Nicht wissen ist keine Sünde

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FREIHEIT DURCH WEISHEIT, STÄRKE UND SCHÖNHEIT


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In Memoriam: Rolf Appel (1920-2019)


Der bedeutende Freimaurer Rolf Appel ist am 3. April 2019 im Alter von 99 Jahren in Hamburg gestorben oder, wie wir Freimaurer sagen: in den Ewigen Osten vorausgegangen. Rolf Appel war in seinen mehr als 70 Jahren überaus tätiger Mitgliedschaft in der Freimaurerei zahllosen Brüdern Leitfigur und Vorbild, das mehrere Generationen nachhaltig prägte und weiter prägen wird.

 

EMMANUEL MACRON, PRÉSIDENT DES ULTRA-RICHES


La sociologue Monique Pinçon-Charlot, ancienne directrice de recherche au Centre national de la recherche scientifique (CNRS) et auteure avec son époux Michel Pinçon de l’essai Le Président des ultra-riches (éditions Zones), revient sur la «guerre de classe» menée, selon elle, par Emmanuel Macron, au profit des classes possédantes et au détriment des classes laborieuses, et analyse l’explosion sociale aussi puissante et inédite que celle des gilets jaunes.

Rabbi Lord Dr. Jonathan Sacks’ Response to Atheism: „The meaning of a System always lies outside of the System.“


Rabbi Jonathan Sacks, former Chief Rabbi of Great Britain and one of the world’s greatest Jewish scholars and contemporary thinkers, offers a response to Atheism: „The meaning of a System always lies outside of the System.“

Jonathan Henry Sacks, Baron Sacks MBE (Yaakov Zvi, born 8 March 1948) is a British Orthodox rabbi, philosopher, theologian, author and politician. He served as the Chief Rabbi of the United Hebrew Congregations of the Commonwealth from 1991 to 2013.

Rabbi Menachem Mendel Schneerson über den Holocaust


Menachem Mendel Schneerson (18. April 1902 in Nikolajew, Russisches Kaiserreich; 12. Juni 1994 in New York, Vereinigte Staaten von Amerika) war von 1950 bis zu seinem Tod „der Rebbe“ der Chabad-Bewegung, einer chassidischen Gruppierung innerhalb des orthodoxen Judentums.

Lubavitcher-Rebbe

Niemand lobt den Rebben beredter als Dr. Jonathan Sacks, der einstige Oberrabbiner von Großbritannien, der Schneerson das Verdienst zuschreibt, ihm den Anstoß zu seiner Laufbahn als Rabbiner gegeben zu haben. In einer Gedenkstunde kurz nach Schneersons Tod sagte Rabbi Sacks: »Unter den größten führenden Juden in der Vergangenheit haben einige Gemeinschaften verändert. Andere haben viele Anhänger um sich gesammelt; wieder andere haben uns Kodizes und Kommentare hinterlassen, die bis in alle Zeit studiert werden. Aber es hat wohl nur wenige in der gesamten Geschichte eines der ältesten Völker der Welt gegeben, die während ihres Lebens die gesamte jüdische Welt beeinflusst haben … Der Rebbe gehörte zu diesen Unsterblichen.«

Denjenigen, die argumentieren, der Holocaust widerlege die Existenz Gottes, sagte Rabbi Menachem Mendel Schneerson:

„Im Gegenteil – der Holocaust hat entschieden jeden möglichen Glauben an eine nur auf den Menschen gegründete Moral widerlegt. Im Vorkriegs-Europa war es das deutsche Volk, das Kultur, wissenschaftlichen Fortschritt und philosophische Moral verkörperte. Und dieses selbe Volk verübte die schlimmsten bekannten Gräueltaten der menschlichen Geschichte! Spätestens der Holocaust hat uns gelehrt, dass eine moralische und zivilisierte Existenz nur möglich ist durch den Glauben an eine göttliche Macht. Unsere Empörung, unsere unablässige Infragestellung Gottes wegen der Ereignisse – dies ist selbst ein starkes Zeugnis für unseren Glauben und unser Vertrauen in seine Güte. Denn wenn wir nicht in unserem Innersten diesen Glauben besitzen würden, worüber sollten wir uns dann empören? Über das blinde Wirken des Schicksals? Die zufällige Anordnung von Quarks, aus denen das Universum besteht? Nur weil wir an Gott glauben, nur weil wir überzeugt sind, das es Richtig und Falsch gibt, und daß das Richtige am Ende triumphieren muss und wird, nur deswegen rufen wir wie Moses: ‚Warum, mein G-tt, hast du deinem Volk Böses getan?!‘“

Rabbi Menachem Mendel Schneerson verwarf die Ansicht, der Holocaust sei eine Bestrafung für die Sünden dieser Generation, und sagte:

„Die Vernichtung von sechs Millionen Juden auf diese schreckliche Weise, die die Grausamkeiten aller früheren Generationen übertrifft, kann unmöglich eine Bestrafung für Sünden sein. Sogar der Satan selbst könnte keine hinreichende Zahl von Sünden finden, für die ein solcher Genozid angemessen wäre! Es gibt absolut keine rationale Erklärung für den Holocaust, außer dass er ein göttlicher Beschluss war – warum dies geschah, geht über den menschlichen Verstand – aber eindeutig nicht als Bestrafung für Sünden. Im Gegenteil: Alle, die durch den Holocaust ermordet wurden, werden ‚Kedoschim‘ – Heilige – genannt, denn sie wurden ermordet für die Heiligung des Namens G-ttes. Weil sie Juden waren, wird nur G-tt allein ihr Blut sühnen. Wie wir am Sabbat im Av-Harachamim-Gebet sagen: ‚Die heiligen Gemeinden, die ihr Leben für die Heiligung des göttlichen Namens gaben… und Rache für das vergossene Blut deiner Knechte, wie es geschrieben steht in der Tora des Mose… denn er wird das vergossene Blut seiner Knechte rächen… und in der Heiligen Schrift wird gesagt… lass unter den Heiden kundwerden vor unsern Augen die Rache für das vergossene Blut deiner Knechte!‘ Gott beschreibt diejenigen, die als seine Knechte geheiligt werden, und er verspricht, ihr Blut zu rächen. Die Kedoschim stehen so hoch, dass die Rabbiner über sie sagen: ‚Keine Schöpfung kann an ihrer Stelle stehen‘. Dies gilt umso mehr für diejenigen, die im Holocaust getötet wurden, darunter viele der größten europäischen Tora-Gelehrten und gläubigen Juden. Es ist unvorstellbar, den Holocaust als Bestrafung für Sünden darzustellen, besonders wenn es um diese Generation geht, die vorher erwähnt wurde als ‚eine Brandfackel, dem Feuer des Holocaust entrissen.‘“

 

Fall Claas Relotius: Brief des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL an Satire & More by David Berger


Per E-Mail vom 16.01.2019 um 15 Uhr 28 von DER.SPIEGEL.Chefredaktion@spiegel.de an David Berger

Betreff: In eigener Sache

Lieber Leser,

vielen Dank für Ihr Schreiben (https://bergersatire.wordpress.com/2018/12/23/deutscher-antiamerikanismus-reloaded-fake-news-beim-nachrichtenmagazin-der-spiegel-um-donald-trump-und-amerika-zu-schaden/).

Wir haben in den vergangenen Tagen eine Menge Zuschriften bekommen, viele befassen sich mit dem Fall Relotius und den gefälschten Texten im SPIEGEL. Es gibt Kritik, es gibt Unterstützung, beides ist wichtig für uns.

Claas Relotius hat seine Texte mit hohem Aufwand gefälscht. Aber wir haben uns auch täuschen lassen. Unsere Sicherungssysteme haben versagt. Wir waren auf allen Stufen unseres Textproduktionsprozesses zu gutgläubig, und die interne Kommunikation hatte Lücken.

Wir haben die Fälschungen dann doch noch selbst entdeckt. Wir haben uns entschlossen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen und Sie über die Vorgänge im SPIEGEL aufzuklären. Sie konnten das auf SPIEGEL ONLINE und im Heft verfolgen. Manchen war das zu viel Selbstbeschäftigung, aber wir halten diese Transparenz für notwendig.

Wir haben nun eine dreiköpfige Kommission berufen, die ermitteln soll, wie uns das passieren konnte. Sie ist mit verdienten Journalisten besetzt: Brigitte Fehrle, ehemals Chefredakteurin der »Berliner Zeitung«, Stefan Weigel, der am 1. Januar als Nachrichtenchef zum SPIEGEL gekommen ist, und Clemens Höges, seit 28 Jahren Redakteur unseres Hauses. Sie werden jeden Stein umdrehen, damit wir uns ändern können. Ein Fall wie dieser darf nie wieder vorkommen. Sobald die Kommission ihren Bericht vorgelegt hat, werden wir die Öffentlichkeit und vor allem Sie, lieber Leser, darüber informieren.

Es tut uns leid, dass wir Ihrem Vertrauen in den SPIEGEL in dieser Sache nicht gerecht werden konnten. Gleichzeitig bitten wir Sie, bei aller Wut, aller Enttäuschung, die Sie womöglich gerade spüren, uns die Treue zu halten. Wir lernen weiter aus diesem Fall, das versprechen wir Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Steffen Klusmann Susanne Beyer Dirk Kurbjuweit

DER SPIEGEL Chefredaktion

SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG
Ericusspitze 1
20457 Hamburg

“A wise person should have money in their head, but not in their heart.” Jonathan Swift


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